Lebens- und Sozialberatung in einer gesunden Wirtschaft:


Eine gesunde Wirtschaft ist von der Keimzelle - dem Ein-Personen-Betrieb - bis hinauf zum Großkonzern - nicht nur von einer einwandfreien Produktpalette und Dienstleistung, sondern zum gleichen Anteil von den Menschen, die sie betreiben, abhängig.

Das heißt unter anderem: Zufriedenheit am Arbeitsplatz kann einen großen Teil des marktwirtschaftlichen Erfolges eines Unternehmens ausmachen. Es ist eine altbekannte Tatsache, daß bei ungünstigem Arbeitsklima "nichts weitergeht", die Produktivität stagniert und Mitarbeiter lustlos die Minuten zählen, bis sie nach Hause gehen können.
Heute tragen Lebens- und SozialberaterInnen immer mehr zum Gelingen der Wirtschaft bei - etwa durch Teamcoaching oder durch das Herstellen und Fördern der Teamfähigkeit der Mitarbeiter.

Gelegentlich schwelen Konflikte innerhalb eines Teams, die aufgedeckt und geklärt werden müssen, ehe eine optimale Zusammenarbeit funktionieren kann und "Teamarbeit" erst produktiv geleistet werden kann.

Führungskräfte, auch zukünftige, können sich in ihrem Gesamtmanagement und persönlichen Entwicklung beruflich und privat coachen lassen und so auf die Bewältigung ihrer kommenden Aufgaben und die Vereinbarkeit von Arbeits- und Privatleben optimal vorbereiten.

Die Hilfestellungen, die die LebensberaterInnen im wirtschaftlichen Bereich anbieten können, sind vielfältig und setzen sich aus allen Teilbereichen der Lebensberatung zusammen, wie Persönlichkeitsberatung, Beziehungs-/Kommunikationsberatung, Erfassung des Umfeldes (systemische Ansätze sind besonders geeignet), des Arbeitsbereiches und - natürlich - der Gesundheit.

In der Wirtschaft wird oft auch der Begriff SUPERVISION gebraucht. Er ist in dieser Verwendung identisch mit dem heute mehr und mehr üblicher werdenden Begriff des COACHING, ein ursprünglich aus dem Sport entlehnter Begriff für den oder die BetreuerIn von EinzelsportlerInnen oder von Teams. Im anglo-amerikanischen Sprachraum, woher dieses Wort stammt, wird der Begriff des Coaching keinesfalls auf die Arbeitswelt übertragen.
Dort hat man den Begriff COUNSELLOR für das Äquivalent von Lebens- und SozialberaterIn.

Im deutschsprachigen Raum ist das COACHING zu einem Modewort und einer Mode-Ausbildung geworden. Viele unzureichende Ausbildungsangebote überfluten den Markt, und es sei hier deutlich darauf hingewiesen, dass der gesamte Umfang der Lebens- und Sozialberatung erforderlich ist, um effizient "coachen", d.h. betreuen, beraten zu können, da ja Berufs- und Privatleben in allen Facetten im persönlichen Gesamtmanagement zusammentreffen und auch Störungen von all den Bereichen die die gesamte Lebens- und Sozialberatung umfassen, kommen können.

"Coaching" aus leicht zu durchschauenden schnellen Geschäftsinteressen deshalb zu inflationieren und als einen Teilbereich ansehen zu wollen, der nicht den gesamten Ausbildungsumfang erfordere, ist in hohem Maße unverantwortlich.
Viele der angebotenen "Coaching-Ausbildungen" und die dort angeboten oder erhofften Berufsaussichten stellen klare Umgehungsversuche der Lebens- und SozialberaterInnen-Befähigungsnachweisverordnungen dar. Denn in dieser Verordnung sind alle Bereiche, die beim Coaching erfasst werden, klar geregelt.

Unser gemeinsames Ziel: Aktive, positive Lebens-, Berufs- und Alltagsbewältigung!


 

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