FAQs

Personen, die aktuell in der LSB Ausbildung sind , brauchen zur Erlangung des LSB GS nach der Ausbildung eine Prüfung bei der Meisterprüfungsstelle ?

Nicht korrekt. Entsprechend den Übergangsbestimmungen kann der „alte Lehrgang“ noch bis zwei Jahre nach Inkrafttreten (20.09.2022) begonnen werden. Diese LehrgangsteilnehmerInnen können weiterhin nach der „alten Verordnung“ ihr Gewerbe anmelden.

Personen, die aktuell in der LSB Ausbildung sind , brauchen zur Erlangung des LSB GS nach der Ausbildung nur gemäß der alten Ausbildung alle Scheine , Praxis u Supervisions Doku. Die Lehrgangsinterne Prüfung ist allfällig bei der Lehrgangsleitung abzulegen.

Korrekt.

Brauchen die TN Matura, um die Ausbildung machen zu können?

Eine Matura war bisher und ist auch zukünftig keine gesetzliche Voraussetzung.  

Laut Information einer Interessentin (sie hat nur telefonisch diese Auskunft erhalten) ist es ab September 2022 (sobald die neue Verordnung in Kraft tritt) nicht mehr möglich individuelle Anrechnungen für die Gewerbeanmeldung einzureichen.

Die individuelle Befähigung ist in § 19 GewO 1994 verankert und wird es weiterhin geben.

Bis wann genau müssen alle Nachweise und Unterlagen fristgerecht einreicht werden für eine individuelle Befähigungsprüfung nach der alten Verordnung? Also ab wann gilt nur noch die Neue Verordnung/welches ist der Stichtag in diesem Jahr?

Die neue LSB-Verordnung tritt 6 Monate nach Veröffentlichung in Kraft tritt, sohin mit 21.09.2022. Ab diesem Zeitpunkt werden die individuellen Befähigungen auch danach zu prüfen sein.

Personen, die ab 22 Sept 22 mit der LSB Ausbildung beginnen, brauchen zur Erlangung des LSB GS nach der Bak professional Ausbildung eine Prüfung bei der Meisterprüfungsstelle ?

Beim Bachelor of Professional handelt es sich um eine der 10 möglichen Zugänge um ein LSB-Gewerbe im Sinne der Gewerbeordnung anmelden zu können. Hier ist entsprechend der Verordnung (§ 1 Z 1 LSB-VO Neu) der Abschluss dieser Ausbildung nötig, um eine Gewerbeberechtigung zu bekommen.

Welche Vorgaben müssen bei der individuellen Befähigung erfüllt sein? Und ab wann tritt die neue Verordnung für die individuelle Befähigung in Kraft? Gibt es hier auch eine Übergangsregelung von den genannten 2,5 Jahren?

Die neue LSB-Verordnung tritt 6 Monate nach Veröffentlichung in Kraft, sohin ab 21.09.2022. Ab diesem Zeitpunkt werden die individuellen Befähigungen auch danach zu prüfen sein. 

Wie ich erfahren konnte, wird die LSB Ausbildung zu einem Bachelor Studium umfunktioniert. Ich wollte daher wissen was ich machen kann, damit meine Ausbildung (Abschluss 2001 am WIFI Wien, Gewerbeschein seit 2009 gelöst) als Bachelor Studium anerkannt wird. Gibt es neben dem Aufbaulehrgan zum Masterstudium ein Akreditierungs Verfahren? Oder geschieht dies ganz automatisch?

Es wurde eine neue Zugangsverordnung verlautbart, die mit 21.09.2022 in Kraft tritt. Beim Bachelor of Professional handelt es sich um eine der 10 möglichen Zugänge um ein LSB-Gewerbe im Sinne der Gewerbeordnung anmelden zu können. Diese Zugangsmöglichkeit wurde neu geschaffen. Die Ausbildung an sich wird nicht „umfunktioniert“. Für die bestehenden LSB ändert sich nichts.

Wie sieht diese Befähigungsprüfung aus?

Die Befähigungsprüfungen werden im Rahmen der Meisterprüfungsstellen abgehalten. Die konkrete Ausgestaltung wird in der diesbezüglichen Prüfungsordnung ersichtlich sein, die sich aktuell in Ausarbeitung befindet.

Mit welchem Abschluss schließen die TN nach der neuen LSB Verordnung ab?

Die Befähigungsprüfungen werden im Rahmen der Meisterprüfungsstellen abgehalten.

Das zukünftige Siegel kann eigenverantwortlich ohne Verleihung von jedem berechtigten Unternehmen bzw. Unternehmer selbst heruntergeladen und verwendet werden. Sobald es für die Berufsgruppe das Siegel gibt, wird dieses digital zur Verfügung stehen. Gleich verhält es sich mit einem „Titel“, zu welchem die Informationen zur gegebenen Zeit selbstverständlich umgehend zur Verfügung gestellt werden.

Weiterhin gilt entsprechend § 119 GewO gilt natürlich auch: Personen, die den Befähigungsnachweis für das Gewerbe der Lebens- und Sozialberatung in vollem Umfang erbringen, dürfen die Bezeichnung „Diplom-Lebensberater/Diplom-Lebensberaterin“ führen.

 

Es wird für AbsolventInnen des Lehrgangs in LSB eine Befähigungsprüfung eingeführt. Der Fachverband wird diesbezüglich alle Voraussetzungen schaffen. Ab wann wird diese eingeführt?

Die neue LSB-VO inklusive Befähigungsprüfung gilt ab 21.09.2022. Die Befähigungsprüfungen werden im Rahmen der Meisterprüfungsstellen abgehalten.

Die Abschlussprüfung erfolgt ja durch die WKO. Wird dann dort auch der Titel vergeben?

Die Befähigungsprüfungen werden im Rahmen der Meisterprüfungsstellen abgehalten.

Das zukünftige Siegel kann eigenverantwortlich ohne Verleihung von jedem berechtigten Unternehmen bzw. Unternehmer selbst heruntergeladen und verwendet werden. Sobald es für die Berufsgruppe das Siegel gibt, wird dieses digital zur Verfügung stehen. Gleich verhält es sich mit einem „Titel“, zu welchem die Informationen zur gegebenen Zeit selbstverständlich umgehend zur Verfügung gestellt werden.

Wie verläuft die Prüfung, wer macht sie, was sind die Kriterien, was muss der TN wissen?

Die Befähigungsprüfungsordnung und die Fragen befinden sich in Entwicklung. Die Prüfungsordnung wird nach Fertigstellung entsprechend publiziert. Die Fragen werden den TeilnehmerInnen vorab nicht zur Verfügung gestellt.

Ist es richtig, dass LSB die Bezeichnung „Diplomierte psychologische Beraterin“ auch nach der Änderung der LSB Verordnung (auf psychosoziale Beratung) beibehalten dürfen.

Entsprechend der geltenden Regelung (§ 119 GewO 1994) sind LSB zu Nachstehendem berechtigt: Personen, die den Befähigungsnachweis für das Gewerbe der Lebens- und Sozialberatung in vollem Umfang erbringen, dürfen die Bezeichnung „Diplom-Lebensberater/Diplom-Lebensberaterin“ führen. Dabei handelt es sich um die offizielle Bezeichnung.

Weiters ist anzumerken, solange die GewO die „psychologische Beratung“ enthält kann sie nach ho. Ansicht diese auch weiterhin im Zusammenhang mit der LSB verwendet werden. Aber die Verwendung der Bezeichnung „psychologische BeraterInnen“ ohne einen Bezug zur LSB ist wie bisher als schwierig zu bewerten und sollte nicht geführt werden. Wenn allerdings eindeutig im Kontext hervorgeht, dass es sich um LSB handelt, dann wäre dies nach ho. Ansicht rechtlich weiterhin nicht bedenklich.

Der Fachverband verwendet und empfiehlt zukünftig „psychosoziale Beratung/BeraterInnen“. Mit der neuen LSB-VO ist die psychosoziale Beratung auch rechtlich gedeckt.

 

Haben LSB die nach der neuen VO ausgebildet werden Zugang zu Anstellungen in öffentlichen (Familien-) Beratungsstellen? Bzw. sind diese dann gleichgestellt mit Dipl. Ehe- und Familienberater*innnen?

Dazu laufen aktuell Gespräche, sobald es hiezu nähere Informationen gibt, werden diese selbstverständlich verbreitet.