FAQs

Die neue Verordnung tritt also mit 21.09.2022 in Kraft?

Richtig. Die Verordnung tritt 6 Monate nach Veröffentlichung in Kraft.

Die neue Verordnung tritt mit 21.09.2022 in Kraft. Ausbildungen nach der alten Ausbildungsverordnung können also noch bis spätestens 20.09.2024 starten? Bei einer Dauer von fünf bzw. 6 Semestern ist also der Befähigungsnachweis bis spätestens Juni 2027 zu erbringen?

Entsprechend den Übergangsbestimmungen kann der „alte Lehrgang“ noch bis zwei Jahre nach Inkrafttreten (20.09.2022) begonnen werden. Diese LehrgangsteilnehmerInnen können weiterhin nach der „alten Verordnung“ ihr Gewerbe anmelden.

Ein Endzeitpunkt ist gesetzlich nicht normiert.

Sofern ein Großteil der Ausbildungseinrichtungen die fachliche Tätigkeit NICHT in der Lehrgangsausbildung integriert haben, sodass ein Großteil der Teilnehmenden die fachliche Tätigkeit erst NACH Abschluss eines Lehrgangs vervollständigen, ist die Frage, wie lange Personen, die bei Lehrgangsstart im Sept. 2024 und Lehrgangsende Juni 2027 Zeit eingeräumt wird, die fachliche Tätigkeit nachzuweisen, um noch die Gewerbebefähigung nach der alten Verordnung zu bekommen?

Entsprechend den Übergangsbestimmungen kann der „alte Lehrgang“ noch bis zwei Jahre nach Inkrafttreten (20.09.2022) begonnen werden. Diese LehrgangsteilnehmerInnen können weiterhin nach der „alten Verordnung“ ihr Gewerbe anmelden.

Ein Endzeitpunkt ist gesetzlich nicht normiert.

„Laufende LSB Ausbildungskurse bleiben davon bis 2024 unberührt. Mit einer verbindlich geschaffenen Übergangsfrist ist von einer Rechtssicherheit von AusbildungskandidatInnen auszugehen.“ Anfang 2024? Ende 2024?

Die neue LSB-VO gilt ab 21.09.2022. Ab diesem Zeitpunkt können Lehrgänge entsprechend der neuen VO gestartet werden, sofern diese bereits seitens der Zertifizierungsstelle zertifiziert wurden.

Ab diesem Zeitpunkt gelten für jene Personen, die entsprechend der neuen VO die Ausbildung machen, auch die neuen Voraussetzungen für deren ausbildungsberechtigten Personen im Bereich Supervision.

 

Entsprechend den Übergangsbestimmungen kann der „alte Lehrgang“ noch bis zwei Jahre nach Inkrafttreten (20.09.2022) begonnen werden. Diese können weiterhin nach der „alten Verordnung“ ihr Gewerbe anmelden. Für sie gelten auch die „alten Regeln“ betreffend die Voraussetzungen der SupervisorInnen.

Wenn die TN bei einer Person nach dem alten Gesetz Supervision (z.B. bei einer Klin.- und Gesundheitspsychologin, die nach dem alten Gesetz keine zusätzliche Fortbildung von 300 h SU braucht) machen und sie erst nach ein paar Jahren den Gewerbeschein einreichen, gilt das dann noch und ab wann nicht mehr?

In der neuen LSB-VO sind Übergangsvorschriften vorgesehen.

Entsprechend den Übergangsbestimmungen kann der „alte Lehrgang“ noch bis zwei Jahre nach Inkrafttreten (20.09.2022) begonnen werden. Diese LehrgangsteilnehmerInnen können weiterhin nach der „alten Verordnung“ ihr Gewerbe anmelden. Das bedeutet, dass auch die Vorgaben betreffend fachliche Tätigkeit und Einzelselbsterfahrung entsprechend der „alten Verordnung“ für diese LehrgangsteilnehmerInnen ihre Gültigkeit behalten.

Wenn sich jemand zur Zeit in einer zertifizierten Ausbildung befindet, aber nicht den ganzen Lehrgang macht, sondern nur Teile davon (zB ein Psychologe = formeller Zugang, der aber nicht einen ganzen Lehrgang machen muss und daher auch kein Abschlusszeugnis bzw. Diplom erhält.): muss er/sie dann bis 21.9.22 das Gewerbe einreichen oder gilt hier noch die alte Verordnung?

Hier kommt die Übergangsregelung § 5 Abs 4 der neuen LSB-VO zum Tragen: (4) Personen, die spätestens zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Verordnung mit einer Ausbildung gemäß § 1 Z 2 lit. a der in Abs. 2 genannten Verordnung begonnen haben, können den Befähigungsnachweis weiterhin nach der in Abs. 2 genannten Verordnung erbringen.

 

Die „Quereinsteiger“ (§ 1 Z 2 lit a) der geltenden „alten“ LSB-VO) die bis zum Inkrafttreten der neuen LSB-VO mit ihrer Ausbildung begonnen haben, können nach den „alten Regeln“ den Zugang zum LSB-Gewerbe bekommen.

Alle Teilnehmenden von Lehrgängen, die vor dem 21.09.2022 eine Ausbildung gestartet haben, können die Ausbildung nach der bisherigen Verordnung absolvieren? Anm.: "Quereinsteiger"

Richtig. Die „Quereinsteiger“ (§ 1 Z 2 lit a) der geltenden „alten“ LSB-VO) die bis zum Inkrafttreten der neuen LSB-VO mit ihrer Ausbildung begonnen haben, können nach den „alten Regeln“ den Zugang zum LSB-Gewerbe bekommen.

Gibt es für Individuelle Befähigungen auch Übergangsbestimmungen.

Nein, gibt es nicht.